Rund um den Hund

Einreisebestimmungen, Beschäftigung an Regentagen, Trainingstipps

Bestimmungen

Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen für fast alle europäischen Länder

Regen? na und?

Beschäftigungs-und Trainingsideen für Schlechtwettertage

ab in den Süden

Vorbereitungen zur Einreise in Europas Süden. Impfungen, Reiseplan, etc.

Bildergalerie

Mit den Fellnasen unterwegs.

Bilder unseres aktuellen Begleiters Jack, ein 7 jähriger Dobermann/Labbi Mix

…aber auch unserer ehemaligen Lieblinge Nino und Luna sowie der Hundepension

Beschäftigung an Schlechtwettertagen

Wenn es draußen stürmt und regnet, möchte man vermutlich so wenig wie möglich raus mit dem pelzigen Freund…allein schon wegen des unverwechselbaren Geruchs nach nassem Hund im Wohnwagen. (LINK LUFTREINIGeR)

Aufgrund des geringen Platzes bieten sich natürlich vor allem Nasen- und Gehorsamkeitsspiele an:

Suchspiele mit Schnüffelteppich oder Schnüffelturm (LINK)
Einfach ein paar Leckerlis im Schnüffelteppich vergraben bzw. in die Schubladen und Fächer füllen und Bello sucht eine Weile bis er alle gefunden hat.

Hütchenspiel 
Geht mit einer Klorolle oder Plastikbecher, gesucht werden kann Tischtennisball oder direkt ein Leckerli. Funktioniert wie bei Menschen auch. Leckerli wird versteckt und dann werden 2 “Hütchen” hin- und hergetauscht. Das zu dem der Hund hinschnüffelt, oder die Pfote ablegt, wird hochgehoben. Da kann er Richtig oder Falsch liegen. Wir platzieren unter einem Hütchen 1 Leckerli und unter dem anderen 3-4 und zeigen dann beide (das nicht gewählte darf er aber nicht nehmen). Der Gesichtsausdruck wenn sich der Hund für das falsche (weniger) entschieden hat, ist unvergleichlich.

Gehorsamkeit
Kleinere Gehorsamkeitsübungen kann man auch auf engstem Raum machen:  “Sitz”, “Platz”, “Steh”, “Pfote” (und welche auch immer Ihr noch im Repertoire habt) im Wechsel.

Neues Lernen
Neue Kunststücke lernen fordert das Gehirn enorm und macht ganz schön müde. Z.B.

  • Pfote geben
  • „Peng“ sagen und der Hund muss dann “Umfallen” (d.h. sich seitlich ablegen)
  • Rolle (nutzen wir zum Trocknen in der Wiese nach dem Baden)
  • etc.

Sinnvoll sind natürlich vor allem Kunststücke die Euch auch im Alltag helfen.

Impulskontrolle
Solche Übungen sind vor allem bei allzu engagierten Hunderassen zu empfehlen. Dadurch werden Sie auch “runtergefahren”. Z.B.
Leckerli auf offener Hand hinhalten, aber der Hund darf diese erst auf Freigabe nehmen. Wir lassen uns während dieser Übung auch in die Augen sehen, d.h. das Leckerli darf auch nicht fixiert werden.
Nett ist auch 1-3 Leckerlis auf der Nase zu platzieren wenn der Hund vor einem sitzt. Auch diese dürfen erst nach Freigabe geschnappt werden.

Futterabwechslung
Das Futter im Kong zu geben (amazon Link) beschäftigt unseren Hund auch gut 30 Min. Hierzu Trockenfutter mit Frischkäse, Quark und/oder Leberwurst mischen und in den Kong füllen. Man glaubt es zunächst nicht, aber irgendwie bekommen die das Zeug da tatsächlich mit der Zeit super raus

 

...ab in den Süden - aber gut vorbereitet

Zunächst am wichtigsten sind die Basic-Impfungen. Neben der Entwurmung und ggf. einer Floh- und Zeckenprophylaxe solltet Ihr impfen gegen:

  • Tollwut
  • Leptaspirose
  • Staupe
  • Hepatitis
  • Parvoviose
  • Leishmaniose

Genauere Infos zur Übertragung und Auswirkung bei Ansteckung bekommt Ihr über unseren Artikel „Einreisebestimmungen“ 

 

Für die Fahrt gilt: Ihr solltet alle 2 Stunden eine Pause einplanen, um den Hund kurz rauszulassen und toben zu lassen, bzw. sich zu entleeren. Wobei das Zeitfenster auch etwas gedehnt werden kann wenn Euer Hund „Autofest“ ist. Natürlich gilt es vor Antritt der Reise nicht zu viel zu Fressen zu geben, da es sonst leicht zum erbrechen kommen kann.

Einpacken solltet Ihr für den Hund:

  • Nachweis über Haftpflichtversicherung und Impfpass
  • Das gewohnte Futter – bei längeren Reisen haben wir gute Erfahrung damit gemacht, das gewohnte Futter mit dem Futter das vor Ort erhältlich ist zu mischen. Das wird meist gut vertragen. Und natürlich Leckerlis. Achtung: Hundefutter ist im Ausland meist teurer und es gibt weniger Auswahl. Praktisch für unterwegs ist die Leckerli Tasche (LINK)
  • Maulkorb (in vielen Ländern zumindest in öffentlichen Verkehrsmitteln aber auch oft auf öffentlichen Plätzen Pflicht). Mehr hierzu wieder unter dem jeweiligen Land in den Einreisebestimmungen
  • Leine & Halsband. Neben der Führleine empfiehlt sich auch eine Schleppleine um den Hund damit am Campingplatz zu sichern. Gut geht das an einem speziellen Zeltanker (Amazon Link)
  • Fressschüssel und Wassernapf. Toll ist der Anti Sabber Napf, den kann man auch während der Fahrt zur Verfügung stellen ohne das was daneben geht. Wurde von unserem Hund Super angenommen und auch während der Standzeit gibt das weniger Wassergeschlabber rund um die Schüssel (Amazon Link)
  • Kotbeutel
  • Pfotenschutz-Salbe (gegen Salzwasser oder Streusalz im Winter), ggf. sogar ein Überzug
  • Zeckenzange
  • Spielzeug / Suchbeutel 
  • Handtücher und Shampoo für den schmutzigen Hund

  • Nicht zwingend, aber “Nice to have”: Fellbürste, Flohspray, Flohshampoo, Aktivkohle im Falle von Vergiftungen oder Durchfall

Wichtig: Bitte achtet darauf das Euer Hund unterwegs nicht aus Pfützen trinkt. Dort tummeln sich Erreger von Leishmaniose, etc. Lieber immer eine eigene Wasserflasche dabei haben (Amazon Link Flasche mit Becher)