Was mache ich wenn...
Die beste Batteriepflege ist zunächst: regelmäßig laden und zwar mit 230 Volt Anschluß über mindestens 12 Stunden. Die Lichtmaschine bekommt die Aufbaubatterie während der Fahrt nur teilweise voll. Wenn das Wohnmobil länger steht am besten komplett die Batterie vom Bordnetz nehmen, denn es fließen meist immer kleinere Ströme.
Es gibt zwei verschiedene Techniken: der Kompressorkühlschrank, der wie zuhause arbeitet. Oder der Absorberkühlschrank. Vorteil derer: sie sind leiser und lassen sich mit 12 Volt, 230 Volt oder Gas betreiben. Wenn man während der Fahrt auf Gasbetrieb umschaltet, sperrt das System während des Tankens oft die Energiezufuhr. Diese muss dann manuell wieder eingeschalten werden.
In großer Höhe ab 1000 Meter oder bei einer Neigung von mehr als 2,5 Grad und natürlich im Hochsommer schwächeln viele Geräte auch. Manchmal liegt das auch daran das der Brenner verschmutzt ist, der dann gereinigt werden muss. Am Besten mit Druckluft oder Bürste.
Manchmal liegt schwache Leistung auch an verschmutztem Gas oder zu schwachem Netzstrom.
Nützliche Camping Hacks
Viele
Viele Geräte brauchen beim Einschalten für den Bruchteil einer Sekunde ein Mehrfaches Ihrer Nominalleistung. Daher gilt: Bei großen Stromverbrauchern, wie z.B. Fön oder Wasserkocher alle anderen Verbraucher kurzzeitig ausschalten.
Wasserkocher bis 1200 Watt funktionieren i.d.R. Problemlos.
Klimaanlagen, Kompressor Kühlboxen etc. auf niedrigster Stufe starten.
Wenn man Kaffee-Vollautomat oder Induktionskochfelder am Start hat, an der Camping Rezeption nachfragen ob es höher abgesicherte Stromsäulen gibt, damit die Sicherung nicht fliegt.
Tipp eines befreundeten Campers: Statt teurer Mittelchen kann man z.B. die Frontschürze des Campers wunderbar mit Speiseöl pflegen. Dünn auf einem Schwamm aufgetragen hält sich der Kunststoff damit jungfräulich schwarz und das hält ca. 4 Wochen an.